Die Liebe siegt in Offenburg

28. Juni 2009

An einem Einzelschicksal aus dem mittleren Schwarzwald wird der Irrsinn der Rassenpolitik des “Dritten Reiches” gezeigt. Es traf ausgerechnet den angeblichen Gründer der Offenburger SS, der nicht frei seine Ehegattin wählen durfte.

Der Aufsatz erschien 2003 im Jahrbuch des Historischen Vereins Mittelbaden in Offenburg, Seite 83-86.

Download hier

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Das SS-Führungshauptamt in der Kaiserallee 188

28. Juni 2009

Eines der am wenigsten bekannten Leitungsgremien der SS, das SS-Führungshauptamt, befand sich in Wilmersdorf an der heutigen Bundesallee. In dem Aufsatz, der 2003 im Sammelband “Wilmersdorf ansichten” veröffentlicht wurde, wird anhand von Akten aus dem Militärhistorischen Archiv in Prag die Entstehungsgeschichte und die Tätigkeit dieser für den Völkermord so bedeutenden wie unbekannten Behörde vorgestellt.

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Das Foto auf dem Einband zeigt nicht das FHA, sondern das alte Rathaus von Wilmersdorf an der Berliner/Brandenburgischen Straße.

Download der Seiten aus dem Sammelband hier.

Was nach Kriegsende dort im einzelnen geschah, ist der Übersicht aus alten Zeitungen zu entnehmen.

Die deutschen Kriegsbestände in Prag sind aus der anliegenden Liste ersichtlich.

Technische Nothilfe, Luftschutz und Zwangsarbeiter

28. Juni 2009

Der Vorläufer unseres heutigen Technischen Hilfswerks wurde 1919 vom selben Mann gegründet. Die “Technische Nothilfe” war zunächst vor allem antirevolutionär geplant und erst in zweiter Linie kamen Einsätze zur Katastrophenhilfe hinzu. Ab 1933 waren es vor allem diese Einsätze (z.B. bei Hochwasser), die später im Krieg in Folge der Bombardierungen – bei gleichzeitiger Abordnung der TN-Mitarbeiter an die Front – Personalprobleme aufwarfen.

Gelöst wurde das Problem durch die Rekrutierung von jungen Tschechen, die als Zwangsarbeiter in Berlin kaserniert waren. Dargestellt wird nach einem kurzen Überblick über die Geschichte der TeNo das Schicksal einzelner Tschechen, sie werden aus ihren Erinnerungen zitiert.

Der Text erschien in einem Sammelband “Zwangsarbeit in Berlin 1938-1945″, der 2003 vom Arbeitskreis Berliner Regionalmuseen herausgegeben wurde.

Ein außergewöhnlicher Erfinder in Kriegs- und Friedenszeiten

28. Juni 2009

Der Pfälzer Regisseur Harry Hasso lebte schon einige Jahre in Schweden, als er 1944 nach Deutschland zurückkehren musste. Er begab sich zum Wohnort seiner Eltern in Haslach/Kinzigtal und entfaltete seinen regen Erfindungsgeist. Zunächst wollte er dem Deutschen Reich die Wunderwaffe liefern, später die Landwirtschaft mit einer Rotorsense revolutionieren und danach einen Antrieb ohne Energieprobleme erschaffen.

Der Aufsatz erschien 2001 im Jahrbuch des Historischen Vereins Mittelbaden in Offenburg (Seite 545-598).

Hier geht’s zur wundersamen Geschichte des Erfinders.

Hier sind Übersichten der frühen Filme um 1930 und bis 1958.

 

Zur Kulturgeschichte des Spitzels

28. Juni 2009

Anhand von Beispielen aus der Geschichte wird kurz auf das Spitzelwesen in den letzten Jahrhunderten eingegangen, bevor es dann eingehend um den Nazi-Spitzel Othmar Toifl geht. Er war in den 20er Jahren für die NSDAP in Berlin tätig und wurde 1934 beim sogenannten “Röhm-Putsch” von seinen Gesinnungsgenossen ermordet – vermutlich weil er zuviel wußte.

Download hier.

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Zur Biographie des SS-Führers Friedrich Jeckeln

28. Juni 2009

1996 erschien im Jahrbuch des Historischen Vereins Mittelbaden in Offenburg der Aufsatz über das Leben des SS-Führers Friedrich Jeckeln. Er stammte aus Hornberg im Schwarzwald und war lange Zeit der höchste SS-Führer im Baltikum.

Verwendet wurden Quellen vor allem aus dem Bundesarchiv Berlin.

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Über die SD-Berichte aus Baden und dem Elsaß

28. Juni 2009

Aus Anlaß des 50-jährigen Kriegsende erschien 1995 im Jahrbuch des Historischen Vereins Mittelbaden der Aufsatz über die SD-Berichte aus den SD-Außenstellen zunächst in Baden, später auch aus dem Elsaß, sowie über das Schicksal des SD-Abschnitts Baden-Elsaß 1944/1945.

Die Dienststelle wurde wegen der US-Invasion im November 1944 überstürzt aus Straßburg in ein Hotel am Fuß eines idyllischen Wasserfalls im nördlichen Schwarzwald verlegt. Im Anhang sind einige Berichte dokumentiert.

Über die Entstehungsweise der Berichte

Der Millionenbau am Teltowkanal

28. Juni 2009

Ebenfalls 1992 erschien ein Aufsatz über ein außergewöhnliches Haus in Berlin-Steglitz und seine Bewohner.

Er erschien in einem Sammelband, den das Bezirksamt Steglitz herausgab (Seite 311-331). Vor allem auf die NS-Zeit wird ausführlich eingegangen.

Das “Haus an der Stirn”

28. Juni 2009

1992 erschien in dem Jahrbuch des Historischen Vereins für Mittelbaden in Offenburg der Aufsatz “Das Haus an der Stirn”, Familie Eisner in Gengenbach (72. Jahresband 1992, Seite 303-339).

Er behandelt das Schicksal der Familie des in München ermordeten ersten Ministerpräsidenten der Bayerischen Republik. Die zweite Ehefrau und die beiden Töchter lebten zunächst im Schwarzwald und mussten 1933 Deutschland verlassen. Die Ereignisse werden eingehend dargestellt, vor allem beruhend auf dem Nachlass Eisner im damaligen Parteiarchiv der SED.

Download des Beitrags im Jahrbuch hier.

Die Familie Kilgus

28. Juni 2009

Im Werk des Schwarzwälder Heimatschriftstellers Heinrich Hansjakob kommen viele Personen und Familien der Haslacher Einwohnerschaft vor. Eine der Familien sind die Kilgus, die meisten waren Hutmacher. Ihre Erwähnung bei Hansjakob ist das Thema dieses Textes.

KILGUS bei Hansjakob

Der mittlere Teil des alten Palais: Links das Haus des Wagners, rechts davon die Hutmacher. Vorne steht der letzte Hutmacher, über ihm im Fenster der erste Uhrmacher. Rechts das Haus der Lenebas. Entstanden vermutlich nach 1900.

Das Haus der Hutmacher. Oben rechts der letzte Hutmacher mit seiner dritten Frau, darunter ihre beiden Töchter. Links oben Karl Kilgus, der Uhrmacher.